Hölzel-Journal

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Barbara-Petchenik-Wettbewerb für Kinderkarten

13. November 2012

Von: Lukas Birsak

Alle zwei Jahre findet dieser internationale, nach der bekannten Kartographin Barbara Petchenik benannte Wettbewerb statt, um das Kartenzeichnen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Er wird vom Unterrichtsministerium unterstützt. Die österreichischen Gewinner erhalten im Rahmen einer Feier kleine Preise und ihre Werke nehmen an der internationalen Prämiierung im Rahmen des Internationalen Kartographenkongresses teil.

Die Internationale Kartographische Vereinigung (ICA) ruft seit 1993 im zweijährigen Rhythmus zum Barbara-Petchenik-Wettbewerb „die Welt mit Kinderaugen gesehen“ auf. Das Ziel ist die graphische Repräsentation der Welt durch Kinderhand zu fördern. Der Wettbewerb ist nach der früheren Vizepräsidentin der ICA Barbara Petchenik benannt, deren kartographisches Schaffen vor allem Karten für Kinder gewidmet war.

Für Österreich organisiert die Österreichische Kartographische Kommission der Österreichischen Geographischen Gesellschaft und die Forschungsgruppe Kartographie der Technischen Universität Wien diesen Wettbewerb nach den Vorgaben der ICA-Ausschreibung. Österreich hat 2009 zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbes teilgenommen. Viele kreative und ideenreiche Kartenzeichnungen wurden eingereicht und wir hoffen, dass der nächste Kinderzeichnungs-Wettbewerb in Österreich ähnlich großes Interesse hervorrufen und vielleicht sogar einen internationalen Preis erreichen kann! Daher ergeht an alle Lehrkräfte die Bitte, diese Ausschreibung zu unterstützen. Der Wettbewerb 2013 und 2015 hat das Rahmenthema „My place in today’s world“.

  • Es soll eine dem Anliegen des Wettbewerbs entsprechende möglichst farbige Karte – über die ganze Welt oder einen großen Teil davon – auf Papier mit Buntstiften, Wasserfarben, etc. gezeichnet oder aus anderem Material (z.B. farbige Papiere, Plastik, Karton usw.) hergestellt werden. Die Karte muss von den SchülerInnen selbstständig gezeichnet worden sein.
  • Die Zeichnung muss flach, das Format DIN A3 (420 x 297 mm) nicht überschreiten und muss im Original eingesandt werden. Eventuell aufgeklebte Elemente müssen sorgfältig befestigt werden und die gesamte Zeichnung darf nicht dicker als 5 mm sein. Bei der Herstellung müssen die folgenden Voraussetzungen berücksichtigt werden:
  1. Es darf kein zerbrechliches Material (also kein Glas) verwendet werden.
  2. Es dürfen keine verderblichen Materialien (wie z.B. Blätter der Pflanzen) verwendet werden.
  3. Es darf keine beweglichen oder ausklappbaren Teile beinhalten (Anmerkung: Die Einsendungen werden fotografiert oder eingescannt und die komplette Zeichnung muss in einem Bild oder Foto sichtbar sein).
  4. Es darf nicht plastifiziert oder laminiert werden, weil dies das physische Erscheinungsbild der Zeichnung stören würde.
  • Die Schüler können allein oder in Gruppen (von maximal drei AutorInnen, alle aus der gleichen Altersgruppe) arbeiten. Beteiligen können sich Schüler, die jünger als 16 Jahre sind.

Die Unterlagen und näheren Angaben zum Wettbewerb finden Sie unter http://cartography.tuwien.ac.at/bpetchenik.

Der Verlag Ed. Hölzel unterstützt diesen Wettbewerb gerne. Wir würden uns freuen, wenn wie in den letzten Jahren wieder viele österreichische Schulen teilnehmen und die Lehrkräfte damit die Entwicklung kartographischer Talente fördern.

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